Als aussichtsreiche Alternative bezeichneten die anwesenden Experten die so genannte Myomembolisation. Bei dieser Behandlungsmethode werden sandkorngroße Kunststoffkügelchen über einen Katheder in die Adern gespritzt, die das Myom mit Blut und Nährstoffen versorgen. Die Sandkörnchen verstopfen die Gefäße und schneiden das Geschwulst so von der Blutzufuhr ab. Üblicherweise schrumpft der Tumor dann innerhalb von sechs Monaten und die Myombeschwerden gehen zurück. Die Gebärmutter bleibt dabei vollständig erhalten.

Bei nahezu jeder dritten Frau treten im Laufe des Lebens Myome auf. Mögliche Folgen sind Schmerzen, starke Blutungen und Unfruchtbarkeit. Dr. Thomas Kröncke vom Institut für Radiologie der Charité in Berlin untersuchte die Lebensqualität von 82 Frauen, die mittels Myomembolisation behandelt worden waren. Neben einem deutlich gestiegenen Wohlbefinden und einem langfristigen Rückgang der Myombeschwerden gaben die Frauen an, sich nach der Behandlung körperlich und geistig leistungsfähiger zu fühlen.

Quelle: Deutsche Röntgengesellschaft, Oktober 2006

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