PMS: Das praemenstruelle Syndrom, bzw. die praemenstruelle Dysphorie (PMDD)

Frauen mit in der zweiten Zyklushälfte immer wieder auftretenden erheblichen psychologischen und/oder körperlichen Beschwerden, die mit Eintritt oder spätestens am Ende der Regelblutung abklingen, so ist die Definition.

Die Ursache ist unklar, die Einteilung und Befunderhebung sind ebenso nicht standardisiert.

Die praemenstruelle Dysphorie (premenstrual dyphoric disorder) ist eine sehr schwere Form und ist eine Erkrankung aus dem psychiatrischen Formenkreis. Die Abgrenzung zu “ leichteren Formen“ fordert den Spezialisten.

Wirksam sind entwässernde Medikamente, bestimmte Schmerzmittel und stimmungsverbessernde Medikamente (Serotonin Reuptake Inhibitoren, SSRIs). Keine Wirkung hat die Gabe von Gelbkörperhormon – Präparaten („Progesteron“, das natürlich vorkommende Hormon, kann eine geringe Wirkung haben).

Eine 2012 aktualisierte verlässliche Patienteninformation kommt vom IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, weblink).


Copyright Rainer Wiedemann und Petra-Ilona Wiedemann für das C.L.I.

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Letzte Aktualisierung: 04. Juni 2017