Nach mehrfachem Nichterfolg der Behandlungen der assistierten Reproduktion zweifelt der Patient und nimmt auch wissenschaftlich nicht begründete Behandlungen an.

„Nichterkennen des Embryos, Abstoßungsreaktion, Immunschwäche, Killerzellen“ sind beängstigende Worte, die ihren Schrecken aber nach einer wissenschaftlichen Analyse verlieren.

Es ist mittlerweile absolut zuverlässig bewiesen, dass diese spekulierten Phänomene mit dem Erfolg einer „künstlichen Befruchtung“ nichts zu tun haben.

Gerade Immuntestungen werden seit 2003 nicht empfohlen, vor Immunbehandlungen wird gewarnt, da sie den Erfolg sicher nicht erhöhen, aber unkalkulierbare schwere Nebenwirkungen durch diese „Blutbestandteile“ bei mindestens 1 von 1000 behandleten Frauen eintreten.

Eine internationale Expertengruppe, die IVIg Guideline Development Group, hat verbindliche Leitlinien erstellt, bei welchen Patienten Immunglobuline eingesezt werden können und wo sie ungeeignet oder gefährlich sind:

Bei mehrfachen Fehlgeburten und bei wiederholter Behandlung mit IVF/ICSI sollen Immunglobuline nicht eingesetzt werden.

Die Autoren: „Indications for which immunoglobulin is not recommended: failure of in vitro fertilisation, recurrent spontaneous pregnancy loss“

Provan D, Nokes TJC, Agrawal S, Winer J, Wood P, IVIg Guideline Development Group of the IVIg Expert Working Group. Clinical guidelines for the use of intravenous immunoglobulin. London: Department of Health, 2007
→ Weblink

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